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Datum: 24. September, 11:00 - 13:00

Ort: Vorwerk und Molkenhaus Bärwinkel (Neuhardenberg)
Bärwinkel 19, 15320 Neuhardenberg

Veranstalter:
Förderverein Bärwinkel e. V.

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24. September, 11:00 - 13:00, Neuhardenberg

225 Jahre Bärwinkel

Das Terrain des Vorwerks Bärwinkel ist seit 1797 trockengelegt worden. Die Bauten wurden 1800 bis 1803 errichtet. Es war Teil der polyzentrischen Landwirtschaft im Oderbruch. Es diente der Fleisch- und Butter- bzw. Magerkäseproduktion. Die Anlage erfolgte nicht in der jahrhundertelang gültigen Siedlungsform am Anger oder an der Straße durch die Errichtung von drei- oder vierseitig umbauten Höfen, sondern isoliert in einer landschaftsgärtnerischen Kunstform als „ornamented farm“.

Das Ensemble, entworfen von dem bedeutendsten Architekten des ausgehenden 18. Jahrhunderts in den deutschen Ländern, Friedrich Gilly, Schinkels Lehrer im Entwerfen, und das Molkenhaus sind von europäischem Rang. Der Bau steht am Anfang der architektonischen Romantik im 19. Jahrhundert.

Das ehemalige Verwalter- und Molkenhaus des früheren Vorwerks zur Kuhmilchproduktion für Butter und Magerkäse auf dem Bärwinkel ist das erste architektonische Hauptwerk des damals zwanzigjährigen Carl Friedrich Schinkel, errichtet 1802-03.  Das Molkenhaus ist kunstgeschichtlich gesprochen der erste neoromanische Bau auf dem europäischen Festland.

Das Molkenhaus enthielt zu ebener Erde die Wohnung des Verwalters, die Käserei sowie einen Salon für die Gutsherrschaft und ihre Gäste als Ausflugsziel und einen Saal zur politischen Versammlung.

Der Förderverein stellt sein Projekt „225 Jahre Bärwinkel“ im Rahmen des Tags der Baukultur vor.

Um eine Spende für den Förderverein Bärwinkel e. V. wird gebeten.