Dieses Projekt wurde im Rahmen des Baukulturwettbewerb in Brandenburgs Biosphärenreservaten 2025 ausgezeichnet.
Auslober:
- Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Klimaschutz (MLEUV)
- Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) des Landes Brandenburg
- UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg im Landesamt für Umwelt
Wettbewerbsteilnehmer: Annette Thum & Klaus Goldhammer, Wassermühle Triglitz GbR
Fotorechte: Annette Thum & Klaus Goldhammer, Wassermühle Triglitz GbR
Kategorie: Bestand
Triglitz
Wassermühle
Mit der denkmalgerechten Wiederherstellung der Wassermühle Triglitz ist ein außergewöhnliches Beispiel gelungener Baukultur entstanden. Das Ensemble aus Mühle, Wohnhaus und Scheune wurde mit großer Sorgfalt restauriert und erstrahlt heute als lebendiges Zeugnis ländlicher Handwerkskunst und regionaler Identität.
Die Eigentümer haben nicht nur die bauliche Substanz aus den Jahren 1702 bis 1778 bewahrt, sondern ihr mit der Nutzung als Ferien- und Seminarhaus neues Leben eingehaucht. Mit ortstypischen Materialien, handwerklicher Präzision und einem hohen ökologischen Anspruch wurde hier ein Stück Geschichte zukunftsfähig gemacht. Das Dual-Heizsystem, das mit Scheitholz und Pellets betrieben wird, die regionalen Baustoffe und der sensible Umgang mit den naturschutzfachlichen Anforderungen des FFH-Gebiets „Kümmernitz-Dömnitz“ zeugen von einem verantwortungsbewussten nachhaltigen Umgang mit diesem besonderen Bauwerk.
Die Mühle ist heute nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch der Begegnung, Bildung und Kultur – ein Denkmal, das Geschichte bewahrt und gleichzeitig Gemeinschaft stiftet.
Begründung der Jury:
Wir würdigen die handwerklich hochwertige und aufwändige Restaurierung des Mühlenensembles, die heute eine Ganzjahres-Nutzung mit modernem Komfort in historischen Gebäuden ermöglicht.