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Datum: 23. September, 14:00 - 16:00

Veranstaltungsserie Veranstaltungsserie (Alle ansehen)

Ort: Johanniskirche Eberswalde
Ludwig-Sandberg-Straße 5, 16225 Eberswalde

Veranstalter:
Evangelischer Kirchenkreis Barnim
0163 0813 296
t.kotte@kirche-barnim.de

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23. September, 14:00 - 16:00
Veranstaltungsserie Veranstaltungsserie (Alle ansehen)
, Eberswalde

Verwandlung der Johanniskirche zum „Dritten Ort“

Wir stellen Ihnen die Pläne zur Rettung und Umgestaltung der Johanniskirche zu einem multifunktionalen Veranstaltungsort vor.

Die Johanniskirche wurde von 1891 bis 1894 nach einem Entwurf von Robert Thiem im Stil der Neogotik errichtet. Der schiefergedeckte Sakralbau ist aus roten Ziegelsteinen gemauert und wird in seinen Fassaden durch bleiverglaste Spitzbogen- und Rosettenfenster gegliedert, die teilweise durch großflächige Putzspiegel umrahmt werden.

Seit 2012 wird die Johanniskirche nicht mehr als Gemeindekirche genutzt. Sie verfällt zunehmend und weist erhebliche Bauwerkschäden auf. Nun hat der Evangelische Kirchenkreis Barnim die gewidmete Kirche von der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Eberswalde übernommen und plant, sie zu einem offenen und multifunktionalen Raum sowohl der Stille, als auch der Begegnung und des Austauschs zu gestalten.

Eine umfassende denkmalgerechte Sanierung ist notwendig. Um einen flexibel nutzbaren Raum zu schaffen, werden die Kirchenbänke ausgebaut und ein neuer Boden erstellt. Entlang der Ludwig-Sandberg-Straße wird ein Erweiterungsbau errichtet. Ein vollverglaster Windfang trennt das Kirchengebäude vom langgezogenen, polygonalen Baukörper und ermöglicht den barrierefreien Zugang zur Kirche.

Um die Belastung für Umwelt und Klima bei Bau und Nutzung des neuen kreiskirchlichen Zentrums weitestgehend zu minimieren, wird der Anbau ab dem Erdgeschoss in leimfrei gefügter Holz-Massivbauweise errichtet. Eine ökologische Dämmung aus Holzfasern sowie mit Luft aufgeschäumtem Altglas und eine hinterlüftete Holzfassade aus unbehandeltem Lärchenholz komplettieren das ganzheitlich nachhaltige Gebäude. Eine Dachbegrünung kompensiert die neuversiegelte Fläche und bietet gleichzeitig eine natürliche Kühlung im Sommer. Beheizt wird die Kirche und der Neubau durch eine Geothermie-gespeiste Wärmepumpe. Der benötigte Strom soll zum Großteil über eine ins Kirchendach integrierte Photovoltaik-Anlage erzeugt werden.

Die Kirche wird zum Tag der Baukultur am 23. September geöffnet und Führungen um 14 und 15 Uhr angeboten.

Eintritt frei, um Spenden für die Rettung der Johanniskirche wird gebeten.